Durch Grün und Grachten: Tour nach Utrecht, 26.09.2026
Will man mit zwölf Personen und elf Booten eine Tour unternehmen, beginnt das Abenteuer schon beim Packen: Die Boote, mit denen wir durch Utrecht paddeln wollen, müssen an diesem Samstagmorgen auf den Anhänger. Nach viel Kletterei (und Fachsimpelei über die richtige Knotentechnik beim Bootstransport) sind alle Boote verstaut, der Hänger am Vereinsbus angebracht und der Bus auf dem Weg – zur Tankstelle. Erst einmal Sprit nachfüllen für die große Tour, mit Bus und Hänger kein leichtes Unterfangen. Dann aber: auf Richtung Niederlande, Ziel „Kromme Rijn“.
Der „krumme Rhein“ war zu Zeiten der Römer der größte Mündungsarm des Rheins im Rheindelta. Heute ist er ein schmales Flüsschen, mit viel Grün rechts und links, und ganz entspannt zu paddeln. Also elf Boote eingesetzt und losgepaddelt. Wie im Film zieht die grüne Landschaft vorbei, bis die Bäume und Sträucher ersten Brücken weichen, dann immer mehr Gebäuden. Die Stadt wächst ins Grün hinein und wir fahren mit den Booten hinterher. Bald sind wir in den Utrechter Grachten unterwegs, wo, anders als in Amsterdam, auf Wasserhöhe Läden und Cafés liegen. Wir könnten beim Paddeln den Gästen die Hand reichen. So sehr mittendrin ist man auf dem Wasser selten.
Mittagspause auf Klappliegestühlen im Park, belegte Brote, Doppelkekse zum Nachtisch. Danach drehen wir die Runde zurück durch die Grachten, durchs Grün, den krummen Rhein entlang, bis zur Einstiegsstelle. Hier noch Pfannkuchen im Pfannkuchenhaus, dann gehts zurück mit Bus und Hänger nach Duisburg.






