Nachhaltiger Stadionbau: Ziel wird nicht immer erreicht

Unser Jakob ist immer noch in Rio und hat seinen 3. Artikel gesendet der sich mit der Nachhaltigkeit der Spielstätten in Rio beschäftigt.

Süd/Rio. Jakob Schiffer, unser „Korrespondent in Rio“, hat sich Gedanken über die Nachhaltigkeit der Stadienbauten gemacht. Der Schüler, der selbst erfolgreich Kanu fährt (allerdings nicht bei den Olympischen Spielen), ist einer von 50 jungen Sportlern aus der ganzen Welt, die olympische Luft schnuppern dürfen.

Er schreibt: Wenn man über Nachhaltigkeit redet, geht es meistens um das Thema Energie und den Versuch diese klimafreundlicher zu generieren. Auch bei Großevents spielt Nachhaltigkeit eine Rolle.

Schon bei der WM 2014 wurde dem Gastgeberland Brasilien oft vorgeworfen, den Stadionbau nicht nachhaltig geplant zu haben. Die meisten Stadien hatten eine viel zu große Kapazität für die lokalen Vereine, so dass diese das Stadion nach den Weltmeisterschaften nicht mehr finanzieren konnten. Das führte wiederum dazu, dass nun zahlreiche Arenen leerstehen. Viele Brasilianer hätten statt der Fußball-WM, lieber eine neue Schule oder ein Krankenhaus in ihrer Umgebung gehabt.

Auch vor den Olympischen Spielen wurden Proteste laut und die Organisatoren versuchten, die Bauplanung nachhaltiger zu gestalten. Das ist an vielen Stellen auch gut gelungen. Viele Bauten, wie das Beachvolleyball-Stadion an der Copacabana, sind aus Gerüsten entstanden. So kosten Auf- und Abbau wenig Zeit und Material und können kostengünstig bewältigt werden.

Obwohl gute Ansätze erkennbar sind, gibt es immer noch einige Defizite in der nachhaltigen Bauplanung. So wird es sich noch zeigen, ob die Zusammenlegung der vielen verschiedenen Sportstadien in den Olympischen Park in Barra sinnvoll war. Es steigert zwar die Stimmung, da die Fans verschiedener Sportarten gemeinsam feiern. Allerdings bleibt die Frage, ob die zahlreichen Stadien nach den Spielen nicht doch wieder leerstehen und der Unmut der Bevölkerung darüber wächst.

Jakob Schiffer

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/nachhaltiger-stadionbau-ziel-wird-nicht-immer-erreicht-aimp-id12103414.html

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Olympiawelt in Rio mit Schattenseiten!!!

Ein neuer Artikel von Jakob, unser Mann im Jugendcamp von Rio bei den Olympischen Spielen 2016.

Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Rio standen vor allem die negativen Aspekte des Großereignisses im Vordergrund. Die grundsätzliche Frage nach der Nachhaltigkeit beim Stadionbau, die aktuellen Doping-Skandale um Russland und natürlich die Angst vor dem Zika-Virus dämmten bei vielen die Vorfreude auf die ersten Olympischen Spiele in Südamerika. Es wurden harsche Proteste von seiten der brasilianischen Bevölkerung vermutet, und viele Medien befürchteten bereits die schlimmsten Olympischen Spiele der Neuzeit. Doch nach meinen ersten Erlebnissen in Rio muss ich sagen, dass die Stimmung in Brasilien bislang überragend ist.

Bildschirmfoto 2016-08-09 um 22.18.53Sportler nehmen sich Zeit für ein Foto
Vor allem bei den Wettkämpfen herrscht eine tolle Atmosphäre. Angefangen bei den freiwilligen Helfern, die trotz glühender Hitze und langer Kleidung ihre gute Laune nicht verlieren, über die Fans, die alle gemeinsam den olympischen Gedanken leben und zusammen feiern, bis hin zu den Sportlern, die immer ein bisschen Zeit für ein Foto oder einen kurzen Plausch haben.

Reich und Arm direkt nebeneinander
Wenn auch nur flüchtig, blitzen aber auch immer wieder die schlechten Seiten Rios durch die Olympialandschaft. Bei Busfahrten zu Sportstätten sehe ich immer wieder aus dem Augenwinkel die Favelas in ihren teils schrecklichen Zuständen. Ich hätte nicht gedacht, dass reich und arm so unmittelbar beieinander liegen können. Von einer Sekunde auf die andere ändern sich die Bauten von prunkvoll und fast palastartig zu einfachen, nicht fertiggestellten Hütten.

Kurzum: In Rio bekommt man auf den ersten Blick bis jetzt nur die positiven Seiten Olympias zu Gesicht. Bei genauerem Hinschauen erkennt man allerdings, dass die heile Olympiawelt auch ihre Schattenseiten hat.

Olypmpiawelt mit Schattenseiten | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/olypmpiawelt-mit-schattenseiten-aimp-id12081775.html#plx1126531588

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KSV in Rio bei Olympia!

Unser Jakob ist live bei den Olympischen Spielen in Rio dabei.

Jakob nimmt mit 49 anderen Jugendlichen am olympischen Jugendlager in Rio teil.

Gemeinsam mit dem 10 köpfigen Betreuerteam werden sie die olympischen Wettbewerbe hautnah erleben, sich aber auch mit Themen wie Nachhaltigkeit, Dopingprävention, Sportpolitik und dem Gastgeberland befassen. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und betreiben unterschiedliche Sportarten: Von Schach bis Leichtathletik ist alles dabei. Die Jugendlichen werden auf Instagram, Snapshat, Twitter und Facebook über Ihre Erlebnisse in Rio berichten. Die Berichte sind u.a. unter den folgenden Links zu erreichen:

Bei Twitter und Facebook auf den Seiten der Deutschen Sportjugend bzw. unter #dojl

Bei Snapshat unter jugendlager

Bei Instagramm unter @olympisches_jugendlager
https://www.instagram.com/olympisches_jugendlager/2016_08_04 Die Reise zu den Ringen nach Rio

Jakob berichtet darüber hinaus regelmäßig in der WAZ. Der Auftaktartikel ist unter folgenden Link veröffentlicht:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/wedauer-kanuslalom-sportler-faehrt-zu-olympia-nach-rio-id12063635.html

#dojl

jakob

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Junioren Weltmeisterschaft 2016 in Krakau

Die Weltmeisterschaften der U23 und der Junioren fanden in diesem Jahr vom 12. bis 17. Juli im polnischen Krakau statt. Die anspruchsvolle künstliche Strecke
ist von einem Stauwehr der Weichsel abgezweigt.

 

Janina 1 - Kopie

 

Mit dabei war Janina Mannschott, für die es der erste Wettkampf im deutschen Junioren-Nationalteam war. In der Qualifikation bewies Janina Nervenstärke. Im 1. Lauf belegte sie den 22. Platz bei 54 Teilnehmerinnen und verpasste damit knapp die sofortige Qualifikation für das Halbfinale der 20 besten Starterinnen. In der 2. Runde hatte Janina wie einige andere Starterinnen das Pech, dass aufgrund stark schwankender Wasserstände für den Wettkampf irreguläre Verhältnisse herrschten. Entsprechend wurde der Wertungslauf nach Janina abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt neu gestartet. In diesem nun für Janina dritten Lauf löste sie als Vierte sicher das Ticket für das Halbfinale.

Janina 3 - KopieIm Halbfinale bewarben sich noch 30 Starterinnen um die 10 Finalplätze. Leider erwischte Janina keine optimale Fahrt mit einigen Torfehlern. So belegte sie am Ende den 26. Platz.

Janina 6 - KopieIn der Mannschaftsentscheidung fuhr das deutsche Team mit Elena Apel (Augsburg), Stella Melhorn (Halle) und Janina. Das Team hatte zwar die zweitbeste Fahrzeit aller Teams. Das Team erhielt jedoch 50 Strafsekunden im mittleren Streckenabschnitt für ein verpasstes Tor und belegte am Ende Platz 9.
Insgesamt lieferte Janina eine gute Vorstellung und zeigte, dass sie der internationalen Konkurrenz gewachsen ist.
Dies sollte Ansporn für die weitere Zukunft sein.

Fotos von „Marianne Stenglein / KSA Augsburg“

Lippe 24.07.2016

Lippe
Ahoi liebe Kanutinnen und Kanuten,

die „wiederbelebte“ Wandertruppe war mal wieder unterwegs am letzen Wochenende.
Am Sonntag haben wir eine schöne Tour auf der Lippe gemacht.
Gute 20 km von Schermbeck bis Wesel zum „Otto Vorberg Haus“, wo wir bei leckerem selbst gemachtem Kuchen (von der Betreiberin des Otto Vorberg Hauses, danke für den tollen Pflaumenkuchen!) angelandet sind.
Eine sehr relaxte Tour mit ein paar kleinen Schwällen und Geschwurbel und den üblichen Verdächtigen…:-)
Dabei waren: Udo und Petra, Frank, Dietmar, Irina, Anne.

Wer mag und kann darf sich uns gerne anschliessen! Wir freuen uns auf weitere Mitpaddler!“

Ahoi,

Anne

Wanderfahrt in Holland

NL
NL
Am letzten Wochende hatten sich 6 Kanuten vom KSV zusammengetan, um in Holland ein gemeinsames Paddel-Wochenende zu verbringen und die Kanäle und Seen in Südwestfriedland zu erkunden. Die Gruppe trifft sich regelmäßig am Mittwoch zum sogenannten „Wildwassertraining“, wobei sich dieser Termin auch zu einem Treff für die eher Zahmwasser – und Wanderfahrer entwickelt hat.

Station wurde auf einem herrlich gelegenen ruhigen Campingplatz in Oudega, direkt am Wasser, bezogen. Von dort ging es am Samstag und Sonntag los zu längeren Touren. Imposante Eindrücke beim Befahren der zahlreichen Kanäle und Binnenseen wurden gesammelt.
Der Wind bließ doch recht ordentlich, so dass auf eine Befahrung des Hegener Mars leider verzichtet wurde musste, aber es wurden auch so einige Kilometer gepaddelt.

Mit dabei waren: Udo Müller, Petra Rotter, Dietmar Böhm, Rainer Rolauffs , Anne Stiller, Frank v. Knobelsdorff
Vielen dank an Dietmar, der diese Tour initiert und durch seine Ortskenntnis bestens organsiert hatte.

Die Gruppe plant weitere Tagestouren auf unseren heimischen Gewässern. Wir würden uns freuen, wenn auch weitere Wanderfahrt-Interessierte aus dem Verein dazustoßen würden, um das Thema Wandersport im Verein ein wenig wiederzubeleben (Kontakt über: frank.knobelsdorff@gmx.de)

Ahoi
Frank und die übrigen 5 Paddler

ECA Juniors Cup 2016 auf in Augsburg

Augsburg
Augsburg
Augsburg
Augsburg

Am Wochenende 3./4. Juli 2016 waren die drei KSV Sportler
Janina Mannschott, Karla Schiffer und Jakob Schiffer
zum ECA Cup in Augsburg. Bei heiter bis wolkigem Wetter
wurde ein anspruchsvoller Wettkampf mit Sportlern aus 27 Nationen veranstaltet.

Hier konnte sich Janina Mannschott mit der internationalen Konkurrenz messen
und mit Platz 4 am Samstag und Platz 10 am Sonntag zeigen,
dass Sie für die Junioren WM in Krakau in einer Woche gut gerüstet ist.

Im großen Starterfeld der 15 bis 16 Jährigen belegt Jakob Schiffer
am 1. Wettkampftag den 53. Platz und am Sonntag, dem 2. Wettkampftag, verpasste er knapp das Finale
der besten 30zig mit Platz 34.

Die junge A-Schülerin Karla Schiffer konnte ihr ersten Erfahrungen
auf einer großen Strecke, dem Olympiakanal, sammeln
Sie bewies viel Mut auf der anspruchsvollen Strecke und wurde von den älteren Sportlern für
ihre Fahrt durch alle schwierigen Stellen gelobt.
An beiden Wettkampftagen belegte Sie den 26. Platz.

Nun kommt mit den Ferien für die Meisten die große Sommerpause,
bevor es dann im Herbst weiter geht.

Jubiläum 50-Jahre KSV – Sommerfest am 18./19. Juni 2016

Sommerfest
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Vereinsmitglieder und Vorstand können auf ein rund um gelungenes Sommerfest anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums zurückblicken!

Nach dem feierlichen Festakt, musikalisch live begleitet, mit offiziellen Grußworten und Reden, Nennung der Gründungsmitglieder und Ehrungen der Mitglieder mit 25-jähriger und 50-jähriger Mitgliedschaft, sowie gedruckter Festschrift zum 50.Jubiläum, wurde das Sommerfest auf dem Vereinsgelände eröffnet.

Neben Kaffe und Kuchen, organisiert von der Vereinsjugend, und dem obligatorischen Grillstand der Wildwassergruppe, gabe es den gut besuchten Getränkewagen und Abends einen Cocktailstand.
Kinder kamen mit Slasheis, einer Laternen-Bastelaktion für die Lichterfahrt, einer großen Hüpfburg, Kinderschminken und Mohrenkopfmaschine auf ihre Kosten.

Es wurden Lose für die Tombola verkauft und der mit einer großzügigen Spende der Sparda-Bank Duisburg der neugestaltete Teilbereich des Außengeländes eröffnet. Anschließend folgte die Neptuntaufe, bei der neue Vereinsmitglieder nach dem Aufnahme-Trunk einen Sprung in den Wambachsee wagen mußten.

Für gute Stimmung sorgten neben der Liveband die KSV-Mitglieder selber, die sich auch von einem großen Regenguss zwischendurch beim Feiern nicht stören ließen.

Abends wurde Stockbrot gemacht und bei Einbruch der Dunkelheit ging es mit geschmückten Kanadiern, Kajaks und Stans UP Boards auf dem Wambachsee zur Lichterfahrt.

Der Sonntag startete um 10 Uhr mit einem Frühschoppen, außerdem es gab Waffeln und Zuckerwatte, der Grillstand wurde wieder gut besucht, die Kinder hatten Spaß auf der Hüpfburg und mit einem Kinderclown und es wurden die Kanuslalom und SUP-Vereinsmeisterschaften mit sportlichem Ehrgeiz und viel Spaß ausgetragen. Bei den Siegerehrungen wurden anschließend die besten Teilnehmer mit Medaillien geehrt.

Das tolle Wetter lud die Mitglieder und Gäste zum gemütlichen Verweilen ein, so dass beim Abbau, ab 16 Uhr, die vielen helfenden Hände vor Ort dazu beitrugen, dass sich dieser richtig gut bewältigen ließ. Zu erwähnen ist, dass bereits beim Aufbau am Freitag schon viele Helfer(innnen) da waren – einfach klasse!

Der Vorstand freut sich sehr, dass die KSV-Mitglieder in großer Zahl erschienen sind und zu dieser tollen 50-Jahr Feier beigetragen haben und dankt herzlich dem Festkommittee für die gelungene Organisation, der tollen Truppe rund um den Bootshauswart, die sich mit viel Arbeitskraft für das neu gestaltete Teilgelände engagiert hat und bei den vielen Helfern und Helferinnen, die das Sommerfest möglich gemacht haben und zu dem tollen Erfolg beigetragen haben!
(peho/22.06.2016)